Keilir

13.03.2005

 Höhe: 378 m
 Länge: ca. 8 km
 Dauer: ca. 3-4 Stunden mit Pause
 Wetter: kalt bei -10 Grad, Sonne und kräftigem Wind
 Lage: auf der Reykjanes Halbinsel

Rot - die Wanderroute

Den Keilir im Blick von unserem Balkon aus und strahlend blauer Himmel, ließ uns in unsere Wandersachen schlüpfen und wir machten uns auf den Weg. Es ist das für Island typische "Gluggaveður - Fensterwetter". Sieht einfach nach Sommer und T-Shirt aus. Öffnet man aber die Tür, pfeift einem eine kalte Brise um die Ohren. Wir fuhren eine halbe Stunde Richtung Flughafen Keflavik. Es kommt dann ein Abzweig "Keilir". Diese Piste folgt man ca. 6 km. Hier stellt man das Auto ab und der Weg beginnt. Wir folgten einem 4 km langen, nicht markierten Weg quer durch das Lavafeld (sind aber genügend Spuren sichtbar). Den Keilir hat man dabei stets im Blickfeld. Nach einer guten Stunde steht man am Fuße des Kegels. Ein Pfad führt hinauf auf den Gipfel. Im oberen Hang ist viel loses Gestein. Aber mit etwas Vorsicht ist dies kein Problem. Der Weg zum Gipfel ist relativ kurz und steil. Ein eisiger Wind pfiff uns beim Auf -und Abstieg um die Ohren. Vom Gipfel aus, hat man einen fantastischen Rundblick über Reykjanes, das Meer, bis nach Reykjavik. Den Windschatten des Steinhaufens auf dem Gipfel nutzten wir zu einer Pause. Heißer Tee und viel Sonne ließ uns aber warme Gedanken haben. Der Abstieg war von Sturm geprägt. Die Kälte biss sich ins Gesicht und Sandkörner wirbelten umher. Unten angekommen, ging es wieder etwas ruhiger zu. Gemütlich liefen wir durch die Lavafelder zurück und nach knapp 4 Stunden erreichten wir den Parkplatz. Trotz des kalten Windes war dies eine wirklich schöne Tour. Denn so eine Sicht hat man ja auch nicht alle Tage.

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