| Las Vegas |
| 14.-21.Februar 2004 |
| ENDLICH |
Ein langgehegter Wunsch von Trixi und mir wurde wahr. Auf nach Las Vegas. Nach etwas umständlicher Anreise für uns von Reykjavik über London nach Berlin, stehen wir nun zu viert am Flughafen in Tegel. Kurz nochmal zittern, indem die Dame vom Check-In sagte, unser Gepäck sei erstmal auf Warteschleife. Na und... nun lassen wir uns das nicht mehr nehmen und wenn, dann eben ohne Koffer. Dann hebt auch schon die Maschine ab. Und?? Wir waren auch an Bord, juhu. Viele Stunden vergehen. Umsteigen in Paris und Atlanta, viele Sicherheitskontrollen und dann sehen wir schon die Lichter vom Flugzeug aus. Glitzer und Glimmer wo man hinsieht. Auf dem Weg zur Gepäckausgabe auch schon gleich die ersten Spielautomaten. Konnten uns aber noch beherrschen. Dann weiter den Mietwagen abholen. Es ist mittlerweile schon dunkel und so sehen wir auf unserer Fahrt zum Hotel, Las Vegas von seiner schönsten Seite, im Lichterglanz. Das Stratosphere befindet sich am Ende des Strip. Kurz danach sind wir auch schon in unseren Zimmern, mit tollem Blick über die Stadt. |
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| DIE STADT |
Dann mussten wir natürlich erstmal unser Hotelcasino besuchen und ausprobieren. Meine Güte, soviele Spielautomaten, dazu Roulette und Würfeltische. Für jeden Spielgeschmack etwas dabei. Was wir sehr zu schätzen lernten waren die gratis Cocktails. Man brauchte nur seinen Wunsch äußern und ab und an mal einen Dollar Trinkgeld geben, und schon war man bestens versorgt. Soll ja auch die Spiellaune erhöhen. So wie die gemixt waren, sollte das eigentlich sehr einfach sein. Also die Erdbeermargaritha war wirklich preisverdächtig gut. Das Stratosphere liegt am Ende des Strip. Wir nahmen uns nun erstmal einen Tag Zeit, um uns die Hotels entlang des Strip anzusehen. Es ging vorbei am Venetian, wo selbst Gondelfahrer zu sehen sind. Das Hotel ist recht pompös ausgestattet und wirklich schön. Weiter vorbei am Treasure Island, ganz im Stil von Piraten. Hier findet auch regelmäßig eine Piratenschlacht statt. Gefolgt von den klassischen Hotels, dem Mirage und dem Caesars Palace strahlte einem von weitem schon das New York - New York entgegen. Von außen wird die Skyline Manhattans von einer gigantischen Achterbahn umhüllt. Von der Anlage her ist dies mein Favorit. Sehr auffallend ist auch das Excalibur mit seinen Rittertürmen ganz im Stil von König Artus. |
![]() Beim Hotel Paris lohnt es sich auf den Eiffelturm hinaufzufahren. Von dort hat man einen tollen Blick auf die Wasserspiele vom Bellagio und auf die Stadt. Die Hotels sehen eigentlich speziell von außen so schön aus, wenn man hineingeht springen einem gleich hunderte von Spielautomaten entgegen. Denn egal in welches Hotel man will, der Weg führt immer zuerst durch´s Casino. Der Lärmpegel ist somit recht hoch, aber das erwartet man in solch einer Stadt ja auch. Draussen auf den Strassen ist ebenfalls viel Trubel. Menschen flanieren den Strip rauf und runter. Bei soviel Fußmarsch verspürt man irgendwann auch Hunger. Zum Frühstück gibt´s große Auswahl. Entweder direkt in den Hotels, dort gibt´s ja jede Menge Restaurants oder aber draussen in Cafés oder Restaurants. Mein Favorit ist ja das International House of Pancakes!! Befand sich unmittelbar beim Stratosphere. Und wow, so leckere Pancakes in allen Variationen. Aber die Portionen waren eher so die Familienportionen. Meine Schokopancakes mit Erdbeeren waren einfach gigantisch. Zu fünft stapelten sie sich auf dem Teller. Ein Berg von Erdbeeren und Sahne folgte. Das hält dann ziemlich lange vor. Abends lohnt es sich nach einem Buffet Ausschau zu halten, sind oft viel günstiger als irgendein Menü. Es gibt auch jede Menge Angebote. Die Männer wollten mal T-Bone Steak essen. Sind wir in ein Hotel da gabs dann gleich noch Bier dazu und Salat. Die Salatschüssel hätte echt für vier gereicht und als Hauptgericht. Dann kam ja erst noch ein Berg von Fleisch und Pommes. Kann man gar nicht schaffen. Abends sind wir meist durch die Casinos gezogen wobei wir feststellten, das es im Stratosphere sehr gemütlich war und die Cocktails lecker. Ein paar Münzen verspielten wir so jeden Abend, ansonsten braucht man ja auch nicht hierher zu fahren. Das einzig wahre Teure sind die Shows. Das sind schon astronomische Preise. Da muss jeder selbst entscheiden, ob es das wert ist. Insgesamt lässt es sich in Vegas recht gut leben. Essen und Getränke recht günstig und Klamotten kann man auch zu guten Preisen erhaschen. Eben ein großer Spielplatz für Erwachsene. |
| RED ROCK CANYON |
Der Red Rock Canyon ist ein Naturschutzgebiet, welches sich nur ca. 16 km westlich von Las Vegas befindet. Vom Hotelzimmer aus konnten wir bei klarer Sicht die roten Felsen schon erblicken. Also fuhren wir los. |
![]() In dem Gebiet gibt es eine Rundstrecke, den sogenannten Thirteen Mile Drive. Unterwegs ist er mit vielen Aussichtsplätzen versehen. Die Plätze sind an den schönsten Stellen eingerichtet. Man kann so ein wenig in die roten Felsformationen hineinwandern. Immer wieder entdeckt man neue Formen und geheime Gänge wie in einem Labyrinth aus Fels. Die Farben erscheinen in warmen Tönen. Als wir am Ausgang des Parks wieder angekommen sind, liefen uns doch wirklich ein paar wilde Esel über den Weg. Das passt hier irgendwie gar nicht so her, wenn man bedenkt wie nah die Glitzerstadt ist. Sie waren so richtige Esel, stur liefen sie ihren Weg. In der Nähe des Parks befand sich eine sogenannte Geisterstadt. Hier wurden noch die Cowboys auf offener Strasse erschossen oder gar gehängt. |
![]() Dann gab es ein altes Haus, wo man auf eine Art Rundweg durchlaufen konnte. Man hatte das Gefühl, als hätte man zuviel getrunken. Zu Beginn ging es durch einen dunklen Gang. Ständig stürzte man dabei gegen eine Wand und eierte irgendwie umher. Beim Ausgang erst bemerkten wir warum. Das Haus war schief und die Möbel auch. Die optische Täuschung perfekt. Die Runde mussten wir daraufhin gleich nochmal drehen. War echt zum Totlachen. Als wir zurück nach Las Vegas fuhren bemerkten wir, dass die Felsen vom Red Rock Canyon gar nicht mehr so schön leuchteten. Der Himmel bezog sich und somit war das Farbschauspiel nicht mehr so intensiv.
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| VALLEY OF FIRE |
![]() Ein Ausflug ins Valley of Fire sollte man unbedingt unternehmen. Es ist so ungefähr 60 km entfernt. Wir hatten auch das Glück den sonnigsten Tag unserer Reise zu erwischen. Der Weg dorthin führt wie hier überall quer durch die Wüste. Das Valley of Fire ist ja auch Wüste, doch mit besonders schönen Felsformationen und leuchtend roten Felsen. Der Nationalpark ist recht groß. Es gab auch hier eine Art Rundweg, sodass man nichts verpassen konnte. Wir hielten oft an und spazierten durch die Gegend, bestaunten die schönen Joshua Tree Bäume und stellten uns unter Felsbögen. Die Sonne prallte auf uns herab. Was muss hier erst für eine Hitze im Sommer sein. Man kann sagen es war mit der schönste Tag. Denn bei wolkenverhangenem Himmel, wirkt es hier bestimmt ein wenig farblos und trist. Auf dem Rückweg fuhren wir noch zum Hoover Staudamm. Eine Autoschlange schleppte sich über die Brücke. Wir begnügten uns damit, zu Fuß über die Brücke zu laufen. Die Staumauer ist schon gewaltig. Ganz schmal sieht dagegen die Schlucht des Colorado Rivers aus. Dann ging auch schon fast die Sonne unter und es ging zurück nach Las Vegas. |
| ABSCHIED |
7 Tage hatten wir Zeit uns von Las Vegas berauschen zu lassen. Also mir hat´s prima gefallen und es gibt noch genügend zu erkunden, was also einen erneuten Besuch nicht ausschließt. Man kann ja nicht alle Hotels besuchen in der kurzen Zeit, sondern sucht sich erstmal ein paar Highlights raus. Und von der Casinoathmosphäre kann man nicht genug bekommen. Da macht auch das Zuschauen Spaß. Obwohl mit ein paar Münzen in der Tasche noch mehr. Und wenn´s dann mal schön klimpert im Kasten, ist man ganz aus dem Häuschen, auch wenn man nur mit Centstücken spielt. Wichtig es klimpert. Mit dem Taxi ging es schließlich zum Flughafen, wo man, um die Wartezeit zu verkürzen, auch noch ein paar Automaten hingestellt hat. Naja und bevor das Hartgeld schlecht wird. Ein letztes Mal... Klimper, Klimper |
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