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Ölfusvatn - Ölkelduháls |
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27.-28.03.2005 |
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Höhe: ca. 400 m |
Ostersonntag hieß es auf in die Berge. Wir fuhren mit dem Auto durch das Nesjavellir und weiter am Südufer des Þingvallavatn entlang bis zum Ölfusvatn. Wenig später kommt ein Parkplatz wo Ölfusvatn auf einem Schild steht. Hier beginnen viele markierte Wanderwege im Hengillgebirge. Wir setzten die Rucksäcke auf und machten uns auf den Weg. Der Himmel ist im Moment nur leicht bewölkt. Es ist recht mild und so kamen wir schon bald ins schwitzen. Der Weg schlängelte sich entlang des Flusses Ölfusvatnsá. Da nun kein Frost mehr herrscht ist die Erde völlig durchgeweicht. Bei jedem Schritt versank man bis zum Knöchel in der aufgeweichten Erde, die reinste Schlammschlacht. Machte das Laufen natürlich etwas anstrengender. Nach kurzer Strecke querte der Fluss unseren Weg. Es hieß Schuhe aus und durchwaten. Er war nicht tief doch dafür etwas breiter. Je näher wir nun den hohen Bergen kamen, desto bewölkter und nebliger wurde es. Nach ca.10km gelangten wir in das Gebiet des Ölkelduháls. Hier gibt es viele heiße Quellen die aus der Tiefe der Erde rumoren. Schlammtöpfe und blubbernde Erde zu allen Seiten. Der Nebel war nun stellenweise so dicht, dass wir die Wegmarkierung nicht mehr erkennen konnten. Komisch weiß erscheinender Nebel machte uns auf einmal stutzig. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine riesige Quelle handelte, mindestens 10x10 m Durchmesser. Das sah schon unheimlich aus. Dank unseres GPS fanden wir dann aber schnell wieder den Weg, der uns nach insgesamt 5 Stunden und 13 km zur Hütte Dalasel führte. Die Hütte ist uns vertraut von der Tour, wo wir durch das Reykjadal zum heißen Fluss gewandert sind. Nun kamen wir zur Hütte von der anderen Seite aus. Wir richteten uns dort ein und gingen anschließend runter zum Fluss, um ein Bad zu nehmen. Das war schon entspannend. Kurz vor dem Dunkelwerden ging es den Hang zur Hütte hinauf und nach unserem Abendmahl fielen wir in die Schlafsäcke. Der nächste Morgen brachte keine Wetterbesserung. Weiterhin Nebel, aber zum Glück kein Regen. Man will ja nicht klagen ;o) So stapften wir den gesamten Weg wieder durch die weiche Erde zurück. Auf der gesamten Tour begegneten wir niemanden. Weder Mensch noch Tier, doch ein paar Schneehühner erspähten wir. Aber mehr auch nicht. Zwischendurch nutzten wir die Zeit, zu einer gemütlichen Rast im Schutze dicker Moosbuschel. Am Nachmittag kamen wir wieder am Parkplatz an und eine schöne Ostertour ging zu Ende. |
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